Bildungsbeitrag des Religionsunterrichts

 

Der Religionsunterricht ist gemäß Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und des Niedersächsischen Schulgesetzes ein „ordentliches Lehrfach“ und leitet sich vom Grundrecht der Religionsfreiheit ab, indem die positive Religionsfreiheit als Entfaltungsrecht in der Schule verwirklicht wird.

Religiöse Bildung trägt zur Integration von Schule und Lebenswelt bei, indem sie die sozialen Umgangsformen und menschlichen Beziehungen innerhalb der Schule sowie zwischen Schule und Welt der Erwachsenen in das Licht religiöser Traditionen rückt, zum Beispiel durch religiöse Feste, Feiern und Rituale.

Religiöse Bildung ergänzt komplementär zu Sichtweisen aus anderen Fächern und Lernbereichen die Erschließung der Lebenswirklichkeit im Zeitfluss von der Vergangenheit über die Gegenwart zur Zukunft. (Kirchenamt der EKD: Religion in der Grundschule. Eine Stellungnahme des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Hannover 2000, S.6)

Im allen Schuljahrgängen haben die Kinder eine Stunde Religionsunterricht.

 

Inhalte und Bewertung

 

Die inhaltsbezogenen Kompetenzen für den Religionsunterricht werden aus folgenden Leitfragen entwickelt:

Nach dem Menschen fragen - Nach Gott fragen - Nach Jesus Christus fragen - Nach der Verantwortung des Menschen in der Welt fragen - Nach Glaube und Kirche fragen - Nach Religionen fragen

Die prozessbezogenen Kompetenzen werden durch folgende Dimensionen des religiösen Lernens bestimmt:

Wahrnehmen/ Beschreiben, Verstehen/ Deuten, Kommunizieren/ Teilhaben, Gestalten/ Handeln

 

Die Zeugnisnote im dritten und vierten Schuljahrgang setzt sich zusammen aus 60% mündlichen und fachspezifischen Leistungen, 20% schriftlichen Leistungen und 20% Mappenführung.

 

So sorgt die Grundschule Bebelhof für eine besondere Förderung

 

Die Grundschule Bebelhof feiert gerne und mit beigeisterter Teilnahme aller Kinder religiöse Feste während des Schuljahres. Erntedank, Adventssingen und der Besuch von Gottesdiensten sind fester Bestandteil des Schullebens. Hierfür werden im Religionsunterricht zusammen Beiträge erarbeitet und Lieder eingeübt.

Da wir viele Schülerinnen und Schüler mit muslimischen Glauben unterrichten werden auch muslimische Feste gemeinsam gefeiert, zum Beispiel das Opferfest oder das Fastenbrechen am Ende des Ramadan.

Ebenso erhalten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit eine Kirche oder eine Moschee zu besichtigen.

 

So können Eltern ihre Kinder fördern

 

Machen Sie sich mit Ihrem Kind auf die spannende Reise durchs Leben. Begegnen Sie den vielen Fragen nach Gott und der Welt offen und ehrlich und suchen gemeinsam nach Antworten.

Besuchen Sie doch hin und wieder gemeinsam einen Gottesdienst und reden hinterher über den Bibeltext und die Lieder. Viele Kirchengemeinden bieten auch extra Kindergottesdienste an.

Ermuntern Sie ihr Kind, an den Angeboten für Kinder der Kirchengemeinde teilzunehmen.

Lesen Sie doch mal aus dem ältesten Buch der Welt vor, der Bibel. In zahlreichen Kinderbibeln sind die uralten Geschichten schon für Kinder verständlich und bildreich dargestellt.